REConf
9. Requirements Engineering Tagung 2010

MaibornWolff auf der REConf® 2010

Titel des Vortrages: Boosting Requirements Engineering für Scrum Projekte

Datum und Uhrzeit: Dienstag, den 16. März 2010, von 11:15 bis 12:00 Uhr

Raum: Rom

Level: Einsteiger

Agile Methoden unterscheiden sich in der Erfassung und Beschreibung von Anforderungen deutlich von traditionellen Vorgehensweisen. Wir zeigen in unserem Vortrag ein Vorgehen, das uns erlaubt, ein initiales Product Backlog innerhalb von drei Tagen gemeinsam von allen Anspruchsgruppen priorisiert und sprintfähig zu erstellen. Die von uns angewandte Methode ermöglicht eine synergetische Interaktion der Stakeholder und erlaubt uns eine effiziente Zusammenführung der verschiedenen Perspektiven in umsetzbare User Stories. Als Ergebnis liegt nicht nur eine erste Version des Product Backlogs vor, sondern viel mehr hat der Product Owner als Vertreter der Anforderer eine gesamtheitliche Sicht auf diese. Das Wissen wird zentral beim Product Owner gebündelt und Misverständnisse können somit von Beginn an vermieden werden. Außerdem erhält der Product Owner die notwendige Legitimation, für alle Anspruchsgruppen sprechen zu können.

Das von MaibornWolff et al verwendete Vorgehen nutzt dabei unterschiedliche Techniken, die Anforderungen zu identifizieren und zu priorisieren. Diese Techniken sind ebenfalls am Scrum Framework orientiert und helfen somit zusätzlich Scrum-Fremde an das Framework heranzuführen und die Vorteile von Scrum transparent zu machen.

Dominik Neff ist seit 2001 bei der Firma MaibornWolff et al GmbH in München tätig. Er ist dort verantwortlich für Softwareentwicklungsprojekte und hat dabei viel Erfahrung mit agilen Projekten gesammelt. Als studierter Diplom Kaufmann oblag ihm dabei oft die Rolle des Requirements Engineer in der Schnittstelle zwischen dem Kunden und dem Entwicklungsteam. In letzter Zeit führt er erfolgreich Scrumprojekte durch und berät seine Kunden in der Umsetzung der Methode in den einzelnen Unternehmen. Dabei unterstützt er häufig den Product Owner bei der Bearbeitung und Priorisierung des Product Backlogs. Als eine der größten Herausforderung in Scrumprojekten sieht er die nutzenorientierte Vernetzung der Anforderungen aller Usergruppen zu einer sinnvollen Zusammenstellung für die einzelnen Sprints. Um genau diese Vernetzung herbeizuführen erarbteitete er mit seinen Kollegen eine Methode um innerhalb kürzester Zeit die Anforderungen aller Anspruchsgruppen zu vernetzen und gemeinsam zu priorisieren. Diese Priorisierung und Vernetzung kann anschließend vom Product Owner optimal in das Projekt eingebracht werden.

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