requiremore auf der REConf® 2010
Titel des Vortrages: Die Schöne und das Biest - agiles versus dokumentenbasiertes Requirements Engineering
Datum und Uhrzeit: Mittwoch, den 17. März 2010, von 14:00 bis 14:45 Uhr
Raum: Rom
Level: Einsteiger
Immer noch rutschen viele Firmen bei der Ein- und Durchführung von Requirements Engineering (RE) in einen Prozess, der ein schweres dokumentengetriebenes Vorgehen etabliert. Das Denken in Lastenheft - Pflichtenheft ist weit verbreitet. Hinzu kommt, dass viele Projekte Prüfungen (z.B. Prüfung der SIL- Anforderungen) oder Auditierungen (z.B.
durch die FDA) fürchten und so den vermeintlich „sicheren" Weg des dokumentengetriebenen REs gehen.
Und irgendwann keimt dann der Traum: Das (Projekt-)Leben könnte so leicht sein. Die gute Nachricht: Das muss kein Traum bleiben! Die Aufgaben im Anforderungsmanagement können die Prinzipien des Agilen Manifest gut unterstützen. Die Zusammenarbeit mit den Stakeholdern, ein gemeinsames Verständnis im Team, hohe Flexibilität durch transparentes Änderungsmanagement und frühzeitige Integration der Tests lassen sich gut mit den Werten des Manifests vereinbaren. Es ist kein Märchen: Agiles Requirements Engineering kann alles was ein dokumentengetriebenes Requirements Engineering auch kann.
Dipl.-Inf. Christine Fronia ist als Leiterin Business Operations verantwortlich für Spezifikation, Durchführung und Abnahmetest der Dienstleistungen der Regis24 GmbH, einem jungen Berliner Unternehmen, das Dienstleistungen im Bereich der Stammdatenpflege anbietet.
Praktische Erfahrungen im Bereich Requirements Engineering hat sie seit 2001 als Mitarbeiterin der VW Tochter gedas GmbH und als selbstständige Beraterin in den Branchen Öffentlicher Dienst, Automobilindustrie und Medizintechnik gesammelt.
Dipl.-Inf. Stefan Müller ist freiberuflicher Berater für die Einführung von Prozessen und Requirements Engineering in der IT-Entwicklung. Bei der VW-Tochter gedas GmbH hat er das Requirements Engineering seit 2002 federführend aufgebaut und führt beim Kunden agile Prozesse und Methoden ein, die das Produkt im Fokus haben.
Seine Erfahrungen im Bereich Requirements Engineering und Agilität basieren auf seinen Tätigkeiten als Projektleiter und Requirements Engineer in den Bereichen Automobilindustrie und Medizintechnik.


