Workshop 6
AUSGEBUCHT - AUSGEBUCHT - AUSGEBUCHT !
Titel des Workshops: Wie nutze ich Use-Cases erfolgreich zur Anforderungsdokumentation?
Datum und Uhrzeit: Montag, 15. März 2010, 09:00-17:00 Uhr
Level: Fortgeschrittene
Use Cases sind im Anforderungsmanagement etabliert. Sie sind eine Technik, um Anforderungen zu erheben, zu dokumentieren und zu validieren. Use Cases können zwar in unterschiedlichen Projekt- oder Organisationsumgebungen unterschiedliche Ausprägungen, wie "leichtgewichtig" oder "modellzentrisch", … haben, doch eignet sich nicht alles, was als Use Case bezeichnet wird, eine gute, kontextabhängige Anforderungsdokumentation zu erstellen.
Der Workshop setzt Grundkenntnisse über Use Cases voraus und führt daher nur kurz in das Thema Use Cases ein, um eine gemeinsame Basis für alle Teilnehmer zu schaffen. Dann wird ein use-case-zentrisches Rahmenwerk eingeführt, bestehend aus Use Case, Domain Model und Domain Konzept Lebenszyklus ("The 3 Elements of Use Case Style™"). Aus diesen ergeben sich Empfehlungen für die Dokumentenstruktur .Eine Vorgehensweise zeigt, wie diese Struktur in der Praxis in unterschiedlichen Umgebungen umgesetzt werden kann.
Im praktischen Teil wird anhand eines Beispiels und unter Einbindung der Erfahrungen der Workshopteilnehmer ein Use Case sowie ergänzende Dokumentation erstellt. Diese geschieht in Stufen, ausgehend von einem durch die Teilnehmer zu kritisierenden Use Case. Dieser wird von den Teilnehmern bewertet und im Laufe des Workshops überarbeitet und in einem virtuellen Projektkontext in eine geeignetere Use Case Beschreibung überführt.
Im Abschluss werden noch einige Herausforderungen diskutiert, die einen im "Use Case Alltag" erwarten. Das reicht von Änderungsmanagement, Toolunterstützung, modellgetriebenem Anforderungsmanagement bis zur Integration mit verschiedenen Vorgehensmodellen.
Zusammengefasst: Use Cases stellen ein etabliertes Mittel dar, um Anforderungen zu erfassen. Integrierte, anpassbare und änderungsfreundliche Use Case Beschreibungen erstellt man jedoch nur, wenn man bestimmte Regeln im Kontext des Projekts befolgt.
Thomas Behrens ist CTO und leitet den Bereich Anforderungsmanagement für Alpheus (www.alpheus.com). Mit Use-Cases (Anwendungsfällen) beschäftigt sich Herr Behrens seit Mitte der 90er Jahre. Seitdem hat er mehre große Projekte im Bereich Anforderungs-management im Umfeld des Investment Banking und der Mobilkommunikation aufgesetzt und geleitet. Der Einsatz von Use Cases im Anforderungsmanagement reicht von "Green-Field-Development" über Wartung bis zur Produktauswahl. Neben der Ausführung von Tätigkeiten im Requirements Engineering hat er auch Unternehmen in der Etablierung von Prozessen und Teams im Bereich Requirements Engineering beraten und diese durch Training und Mentoring begleitet. Seit seinem Abschluss als Diplom-Informatiker hat Herr Behrens mehr als 20 Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Rollen in der Softwareentwicklung gesammelt.
Maximale Teilnehmerzahl: 8-9 (Nur noch wenige Restplätze frei!)
Vortragsweise: Vortrag (ca. 40%) mit Gruppendiskussion und praktischen Übungen und Zeit für viele Fragen (ca. 60%).
Agen
09:00-09:30 | Begrüßung - Kennenlernen - Inhalte |
09:30-10:00 | Use Cases: Einführung - Wann und Wann nicht? |
10:00-10:45 | Einführung in das Beispiel - mit Gruppenübung: Use Case Kritik -> Möglichkeit |
10:45-11:00 | Pause |
11:00-11:45 | Use Case im Kontext - Eine geeignete Struktur |
11:45-12:30 | Übung: Erstellen des Use Case Modells |
12:30-13:30 | Mittagspause |
13:30-14:15 | Use Case im Kontext - Eine geeignete Vorgehensweise |
14:15-15:00 | Übung: Erstellen des Use Case - Übersicht |
15:00-15:15 | Pause |
15:15-16:15 | Übung: Erstellen des Use Case - Die Details |
16:15-16:45 | Herausforderungen im "Use Case Alltag" (Vortrag mit Austausch von |
16:45-17:00 | Verabschiedung |
Wer an dem Workshop teilnehmen sollte:
- Personen, die mit dem Erfassen, Organisieren und Dokumentieren, von Anforderungen mit einem "Use-Case orientierten" Ansatz beschäftigt sind oder diesen umsetzen müssen.
- Personen, die ihre bestehenden Fertigkeiten in der Erstellung von Use Cases verbessern möchten.
Lernziele des Workshops:
- Kenntnisse der Bestandteile einer vollständigen und wartbaren Use-Case Dokumentation
- Kenntnis der Auswahlkriterien für Use-Cases als geeignete Beschreibungsform von Anforderungen
- Erstellen einer detaillierten und wartbaren Use Case Beschreibung (Use Cases, Domain Model, Lebenszyklen)
- Verständnis des Lebenszyklus eines Use-Cases und seiner Beschreibung in den verschiedenen Zuständen
- Grundfertigkeiten in der richtigen Strukturierung des Use-Case Models
Welche Voraussetzungen die Teilnehmer mitbringen müssen:
- Grundkenntnisse über Use Cases – entweder durch erste eigene Erfahrungen oder theoretisch erworben
- Grundkenntnisse in der UML
Literaturreferenzen, um diese Voraussetzungen zu erreichen, werden auch gerne vom Referenten vorab zur Verfügung gestellt.


